Wiese mit Tau

PASSIEREN NOCH WUNDER?

20.4.21 um 20 Uhr: digitales "Gebet für Marburg"

Ostergruß der Citypastoral

Hast du eine unserer Osterglocken gefunden?

Wir wollten die Osterfreude des Suchens und Findens auch an diesem zweiten #stayathome Ostern nicht abschreiben. Von uns im Stadtgebiet versteckt warteten insgesamt 150 Mini-Osterglocken an Ostersonntag auf ihre glücklichen Finder. Ein Wimpel mit den Worten „Nimm mich mit und mach dein Zuhause bunt“ kennzeichnete diese besonderen Ostergrüße. Auf Türschwellen, in Vorgärten und am Straßenrand konnten Marburger*innen die Hoffnungsbotschaft von Ostern bei ihrem Osterspaziergang finden.


 

Ein Gruß für eine ganz besondere Frau: für dich

Anlässlich des Weltfrauentags am 8.März 2021 verschickten der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und die Citypastoral Marburg in einer gemeinsamen Aktion Postkarten an 1000 Frauen in Marburg. 


Seit 110 Jahren wird in Deutschland, der von Clara Zetkin initiierte Tag für Frauenrechte, Gleichberechtigung und weltweiter Solidarität gefeiert. Durch die aktuelle Corona-Pandemie sind die Themen auch bei uns aktueller denn je. Statistiken zeigen, dass Corona die Gesellschaft um Jahrzehnte in der Gleichstellung zurückgeworfen hat. Sind es doch vor allem Frauen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten oder neben ihren Job im Homeoffice die Betreuung und das Homeschooling der Kinder übernommen haben.


Karte_Weltfrauentag
 
Elisabethtaler_2020_Vielen Dank allen, die die Aktion unterstützt haben!

„Elisabeth hätte sich gefreut“ – so gut lief die große Marburger Elisabethtaler-Aktion 2020!

In 2020 fand die erste Elisabethtaler-Aktion der Citypastoral der katholischen Kirche statt. Das Ergebnis überstieg die kühnsten Erwartungen. Die Spendenfreude der Marburgerinnen und Marburger war so groß und auch die Rückmeldungen aller Akteure waren so positiv, dass für 2021 eine zweite Runde der solidarischen Aktion geplant ist. Ein großes DANKE an alle Menschen, Unternehmen und Institutionen, die sich für den Elisabethtaler und somit für Menschen aus Marburg stark gemacht haben!

„Ich war seit 12 Jahren nicht mehr bei einem Bäcker.  Wie schön, dass ich mir das nun auch mal gönnen kann.“   anonym; älterer Herr, dem Elisabethtaler ausgehändigt wurden

Gelb, magenta und lila – das auffällige Logo der Elisabethtaler-Aktion konnte man von Oktober bis Dezember 2020 kaum übersehen. Bei 26 Bäckereifilialen in Marburg leuchtet es einem von Spendendosen und Plakaten entgegen. Hier konnten die über Spenden finanzierten Elisabethtaler während des Aktionszeitraums als alternatives Zahlungsmittel eingesetzt werden.

3.601 Elisabethtaler wurden in 13 karitativen und kirchlichen Ausgabestellen, aber auch von der Stadt Marburg an Menschen verteilt, denen man gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen oder besondere Wertschätzung zeigen wollte. Zusätzlich waren 3.500 Elisabethtaler im Umlauf, die die Seidel GmbH & Co KG als Nikolausgeschenk an die Belegschaft verteilt hatte. Selbstverständlich wurden diese Taler von Seidel komplett und zusätzlich zu einer großzügigen Spende für die Allgemeinheit finanziert. Die Elisabethtaler-Aktion hatte gleich mehrere positive Effekte. Zum einen blieb das Geld in der Region und unterstützte hiesige Bäckereien, zum anderen flossen die Restbeträge und nicht eingelösten Taler als Spende zurück in die Aktion. Und gerade weil der Grundgedanke des Elisabethtalers ist, dass sich Menschen und Unternehmen aus Marburg für Menschen in Marburg stark machen, traf die Aktion anscheinend den Nerv der Zeit und wurde so positiv angenommen.

Wie positiv die Aktion gesehen wurde, belegt auch die Spendenfreude. Allein in den Spendendosen, die in den beteiligten Bäckereifilialen aufgestellt waren, kamen 2.357 € zusammen. Zusätzlich wurden mehrere Tausend Euro von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen für die Elisabethtaler-Aktion gespendet. Auch alle katholischen Gemeinden widmeten Kollekten diesem Spendenzweck. „Die Spendenfreude hat die Erwartungen weit übertroffen! Wir freuen uns, dass mit dem Überschuss eine weitere Runde des Elisabethtalers finanziert werden kann“, so Claudia Plociennik von der Citypastoral Marburg. Kollegin Marieke Kräling ergänzt: „Ohne die Unterstützung von so vielen Menschen wäre die Spendenaktion nicht möglich gewesen. Wir danken den Bäckereien und Ausgabestellen, aber besonders auch allen Menschen, Unternehmen und Institutionen für ihren Einsatz.“ 


„Es war eine wunderbare Idee!  Falls es eine Wiederholung geben sollte,  sind wir gerne wieder dabei.“   Lena Dippel, Schwälmer Brotladen

Die kooperierenden Marburger Beratungsstellen , Begegnungsstätten und katholischen Pfarrbüros übernahmen die Ausgabe und Verteilung der Elisabethtaler. Einfach und diskret, konnten diese dann zum Bezahlen bei Marburger Bäckereien eingesetzt werden. Mit dem Elisabethtaler im Wert von einem Euro konnten von Oktober bis Dezember 2020 bei den Marburger Filialen der Bäckerei Knapp, der Bäckerei Müller, des Schwälmer Brotladens, der Vollkornbäckerei Siebenkorn und der Bäckerei Steitz beliebige Produkte aus dem gesamten Angebot gekauft werden.

Bei einer Videokonferenz am 25.02.2021 mit den Ausgabestellen und Bäckereien waren sich alle einig, dass die Elisabethtaler-Aktion in 2021 in eine zweite Runde gehen sollte. Die Referentinnen der Citypastoral könnten sich in diesem Jahr gut eine Ausweitung der Aktion vorstellen: „Gerne würden wir in diesem Jahr noch weitere regionale Unternehmen als Kooperationspartner aufnehmen. Denn mit dem Elisabethtaler soll gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden und dazu gehört auch die freie Entscheidung, was mit einem Taler gekauft wird. Egal, ob es ein Brot oder Kaffee, Eis oder Gemüse, Käse oder Wurst oder vielleicht ein anderes Produkt des täglichen Bedarfs ist. Wichtig ist uns jedoch, dass mit Elisabethtalern kein Tabak oder Alkohol gekauft werden kann.“ Interessierte können sich gerne melden und ihre Ideen einbringen.

„Tolle Aktion, viele Gewinner, Solidarität gefördert, Ökumene gefördert, Geschichte belebt… Elisabeth hätte sich gefreut, wenn sie davon gehört hätte.“   Helmut Kretz, Fachbereichsleiter Soziale Beratung,  Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf

Rückblick - weitere Aktionen in 12/2020

Ich schick dir einen Weihnachts.Engel

Citypastoral verteilte 400 mal Engelspost von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an Marburger Alten- und Pflegeheime

Stellvertretend für alle Teilnehmenden der Aktion "Ich schick einen Weihnachts.Engel" zogen gestern die Referentinnen für Citypastoral Marburg und 2 verkleidete Engel durch Marburgs Straßen. Im Gepäck hatten sie knapp 400 gebastelte Engel, Briefe und kleine Geschenke, die in den letzten beiden Wochen in den Sammelkisten der Aktion abgegeben wurden. Die Citypastoral Marburg hatte im November Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufgerufen, Überraschungspost für Menschen in Alten- und Pflegeheimen zu gestalten. Eine Möglichkeit zu zeigen, dass man sich in Gedanken nahe ist – auch in Zeiten von Social Distancing. Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr konnten mit der ersten Ausgabe der Engelspost über 350 Menschen eine Freude gemacht werden.


"Wir freuen uns sehr über die fast 400 mit Liebe gebastelten, geschriebenen und gemalten Weihnachtsengel, die wir nun noch einmal an die Bewohner*innen und an die Mitarbeiter*innen verteilen können. Selbst aus Hanau erreichte uns ein Brief zum Verschenken", freut sich Marieke Kräling von der Citypastoral Marburg. In schönen Weihnachtskisten verpackt wurden die Engelsbriefe am 15.12.2020 an 6 Marburger Alten- und Pflegeheime übergeben. "Es war uns wichtig, dass auch das Personal der Einrichtungen Engel bekommt. Es erbringt derzeit psychische und physische Höchstleistungen. Mit der Engelspost möchten wir ihnen für ihren Einsatz danken, ihr Engagement anerkennen und viel Kraft für die kommenden Monate schicken", erklärt Claudia Plociennik.


Auch wenn die Aktion nun abgeschlossen ist, ermutigt die Citypastoral Marburg zur Nachahmung. "Über eine kleine Überraschung freut man sich immer – nicht nur an Weihnachten. Basteln Sie selbst oder mit Ihren Kindern oder schreiben Sie eine Karte und stellen Sie diese als kleines Geschenk vor die Tür Ihrer älteren oder alleinstehenden Nachbarinnen oder Nachbarn! So kann die Weihnachtsfreude und Liebe ganz einfach weitergetragen werden."

Allen Mitwirkenden, ohne deren kreative Beiträge diese Aktion nicht möglich gewesen wäre, ein herzliches und himmlisches Dankeschön


 

Größte Weihnachtskerze Marburgs

Kirchturm von St. Peter und Paul erstrahlte in Rot

Zwischen dem 26.11.20 bis 26.12.20 wurde der Kirchturm von St. Peter und Paul in der Biegenstraße zur größten Weihnachtskerze der Stadt. Licht vertreibt die Dunkelheit und spendet Wärme. Christen sehen in der Kerze ein Symbol für Jesus Christus, der Licht, Hoffnung und Liebe in die Welt gebracht hat. 


Wir danken der Firma flashlight Veranstaltungstechnik für die beeindruckende Illumination.

 

Graffitikrippe

Im Dezember 2020 wurde Jesus auf dem Rathausplatz geboren

Auch eine über zweitausend Jahre alte Geschichte kann modern erzählt werden. Vom 27.11.20 bis 11.01.21 stand auf dem Marburger Ratshausplatz eine vom Marburger Graffitikünstler Hekmac gestaltete Krippe. Im Laufe der Zeit hat sich die Krippe verändert und auf den mehr als 21 m² wurden nach und nach die wichtigsten Elemente der Weihnachtsgeschichte inszeniert. Nach dem Erscheinen von „echten“ Heiligen Drei Königen im Januar verschwand zwar der Aufbau aus Holz und Bauzaunelementen, aber die Botschaft bleibt: Gott ist in den Straßen Marburgs.

 

Maria & Josef

ziehen durch die Marburger Straßen

Josef und Maria ziehen durch die Straßen. Es ist ein kalter, nasser, grauer Tag… Kalt, nass und grau? Ja, richtig – denn wir befinden uns nicht in Galiläa. Es geht um zwei Figuren, gestaltet vom 26-jährigen Graffitikünstler Hekmac, die im Dezember 2020 durch die Straßen Marburgs zogen. Maria und Josef sollten die Marburger*innen dazu ermutigen, aus dieser Zeit eine besondere Zeit der Nächstenliebe und Menschlichkeit zu machen. Auch wenn dieses Jahr durch Corona viele Türen verschlossen bleiben, so können wir unsere Herzen öffnen und anderen helfen. Manchmal reicht schon ein freundliches Lächeln…


Die beiden lebensgroßen Graffitifiguren wurden ab dem 1. Dezember an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet befestigt und sind am 24. Dezember bei der Krippe auf dem Rathausplatz angekommen. 



 

Citypastoral in Marburg


Biegenstraße 18

35037 Marburg


 




Tel. 06421/1695711


 
 


© Citypastoral Marburg 

 

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